DIE LEMMINGE

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PRO und CONTRA zur Weltreise: Ich kann mit meinen 25 Jahren auf dieser Reise viel Lebenserfahrung sammeln, die ich im weiteren Leben sicherlich noch gut gebrauchen kann.

Auch beruflich kann ich mir im Reportagebereich viele Dinge erarbeiten, die ich später im Job gut einsetzen kann. Spaß, Nervenkitzel, das Ungewisse und Teamwork mit dem Reisepartner sind natürlich auch Gründe die für diese Reise sprechen. Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel halte ich dabei für sehr sinnvoll, da man so besten Kontakt zum Land, zur Kultur und zur Bevölkerung herstellen kann Dagegen sprechen eigentlich nur die Kosten, die durch Verdienstausfall, Materialanschaffung, etc. anfallen

Verlängerung

Eigentlich soll es heute weiter gehen, doch nachdem wir die Stille hier einmal schaetzen gelernt haben und die Father uns nicht nur einmal darum bitten noch einen Tag zu bleiben, koennen wir einfach nicht mehr ablehnen. Es ist einfach schoen, sich mal wieder vernuenftig unterhalten zu koennen ohne, dass man von so vielen Leuten bedraengt wird. Ein weiterer netter Nebeneffekt dabei ist, dass man endlich den liegengebliebenen Die Father zeigen uns die Kirche, die uns aufgrund ihrer Frische und Modernitaet Besonders ueberrascht zeigen sich unsere Gastgeber wenn es ums Essen geht. Von bisherigen Gaesten aus Europa waren sie es gewohnt, dass diese sehr pingelig waren und das landestypische Essen links liegen liessen und besonders auf Fleisch bestanden.

Koennen wir kaum verstehen, aber vielleicht wurden wir in letzter Zeit auch nicht gerade verwoehnt, sodass uns das Essen hier besonders gut schmeckt und wir sehr zur Freude der Father alle Toepfe leer fegten Besonders Reisgerichte und eine Wurzel, die ein wenig nach Kartoffel schmeckt hat es uns angetan. Am Nachmittag besuchen wir auf dem Land noch eine Schule, die allerdings noch nicht fertiggestellt ist. Auch zwei sehr nette Nonnen wurden uns vorgestellt, die uns auch prompt zum Keksessen einluden. So erfahren wir eher beilaeufig, dass wir uns im gefaehrlichsten Distrikt, naemlich Bihar, aufhalten. Nicht mehr lang und dann sind wir ja eh in Bangladesh, aber auch da, so versichert man uns, gibt es Alle sind sehr besorgt um uns, da Bangladesh auch nicht gerade zu den sichersten Ecken auf der Welt gehoert.